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Ausdauer
Gutes Ausdauertraining wirkt sich positiv auf ihr Herz-Kreislaufsystem aus. Ihr Herz ist ein großer Muskel
der trainiert werden will. Regelmäßige Bewegung senkt die Cholesterin- und Blutzuckerwerte und hält die
Gefäße elastisch. Bei Bewegung bildet der Körper vermehrt die wertvollen Cholesterin-Bestandteile (HDL),
während die Produktion der gesundheitlichschädlichen Cholesterin-Anteile (LDL) leicht gesenkt werden.
Ausdauertraining hilft auch bei Diabetes, weil bei Belastung die Blutzuckerwerte sinken.
Zu einem ausgewogenen Sportprogramm gehört auch ein auf ihre Bedürfnisse
abgestimmtes Ausdauertraining. Es wirkt sich positiv auf ihre Sauerstoffversorgung in den Muskeln aus.
Der Abtransport von Schlackestoffe aus ihrem Körper wird beschleunigt bzw. verbessert. Ihre
Leistungsfähigkeit wird erhöht und sie werden sich besser fühlen.
Ihr Training als Anfänger wird sich im aeroben Bereich (mit Sauerstoff) und nicht im anaeroben Bereich
(mit Sauerstoffschuld) stattfinden.
Mit einem Ausdauertraining kann man auch im hohen Alter beginnen, genau wie beim Krafttraining ist es
nie zu spät.
Die Wissenschaft beweist, dass das Rezept für verlängerte Jugend einfach ist: Laufen sie, und laufen sie
immer weiter.
Physiologische Entwicklungen werden hinaus gezögert.
Ausdauertraining wieso?
Das Absinken der maximalen Herzfrequenz wird gestoppt.
Eine Schwächung der Herzwände verhindert.
Eine fortschreitende Verschlechterung der Beinmuskel aufgehalten.
Das Speichern von Körperfett wird verzögert.
Unterhautfettgewebe wird verbrannt.
Kraft
Kraft bedeutet Lebensqualität. Bereits im Alter von zwanzig Jahren haben wir unseren muskulären Lebenshöhepunkt,
danach geht es sukzessiv spürbar abwärts. Bei Männern nimmt der Fettanteil des Körpers im Schnitt um 18 bis 36 Prozent
zu, bei Frauen gar um 33 bis 44 Prozent.
Die gute Nachricht:
Fürs Muskeltraining ist es nie zu spät, es lohnt sich immer - erst recht und gerade jenseits des dreißigsten Lebensjahres.
Gut ausgebildete Muskeln schützen die Gelenke wie kein anderer Mechanismus und entscheidet maßgeblich deren Beweglichkeit.
Sie können heilen - etwa als Prävention bei Rückenproblemen.
Und: Muskeln helfen beim Abnehmen ! Wie das? Muskeln sind das stoffwechselintensivste Organ überhaupt, sie wollen 24 Stunden am Tag versorgt werden.
Das heißt - Je mehr Muskeln ich habe, desto mehr Fett wird auch in Ruhe verbrannt.
Deshalb ist gerade das Krafttraining wichtig wenn ich abnehmen will. Bei einer Diät werden auch die Muskeln abgebaut, weil der Körper
nicht genug Eiweiß (Baustein für Muskeln) bekommt. Verfällt man nach der Diät wieder in sein altes Essverhalten lagert der Körper sofort
Fett in das Unterhautgewebe ein.
Gerade unter Frauen ist Krafttraining verpönt, weil immer noch der Glaube besteht, dass Frauen dicke Arme oder ein breites Kreuz bekommen.
Dieses ist aber nicht möglich, da Frauen nicht den dafür benötigten Hormonhaushalt besitzen. Es ist richtig, dass die Arme am Anfang etwas
an Umfang zu nehmen, der Grund dafür liegt im Unterhautfettgewebe. Zunächst werden Muskeln aufgebaut, diese sind nun zusätzlich zum
Unterhautfettgewebe vor Ort, der Arm wirkt nun dicker. Wird nun nach und nach das Unterhautfettgewebe durch regelmäßigen Sport abtrainiert,
nimmt der Arm nun wieder an Umfang ab. Das Resultat: schöne straffe Arme.
Auswirkungen eines differenzierten Krafttrainings:
1. Kraftzuwachs
2. Vergrößerung des Muskelquerschnitts
3. Leistungsfähige Beweglichkeit
4. Steigerung der Schnelligkeit
5. Erhöhung der Knochendichte
6. Verstärkung der Sehnen ,Bänder und Gelenkstrukturen
7. Erhöhte Gelenkstabilität
8. Verbesserte Haltung
9. Verbesserte Schutzfunktion
10. Verbesserte Versorgung der Gelenke
11. Effektivere Rehabilitation nach Verletzungen und Erkrankungen
12. Figurverbesserung
13. Verbesserung von Stoffwechselvorgängen
14. Kapillarisierung
15. Verbesserung Herz und Kreislauf
16. Hormonelle Auswirkungen
17. Leistungssteigerung im Alter
18. Positive Auswirkungen auf die Psyche
Beweglichkeit
Es gibt kaum ein Thema im Sport, über das soviel kontrovers diskutiert wird, wie über das Thema Dehnen.
Hier spielt sicherlich die Selbstwahrnehmung eine große Rolle. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen,
dass mir das Dehnen sehr gut tut. Es ist eine kurze Zeit, in der man in seinen Körper hinein hören kann und
man auch einen Augenblick der Entspannung erfährt.
Hier nun kurz das Wichtigste über das Thema Dehnen:
Im Gesundheitssport ist Dehnen wichtig und sollte deshalb regelmäßig durchgeführt werden, um die Beweglichkeit zu erhalten bzw. zu steigern.
Muskuläre Dysbalancen und Verkürzungen können mit Dehnen alleine nicht korrigiert werden
Hierfür ist eine Kräftigung der Antagonisten sowie allgemein ein Krafttraining mit großen Bewegungsreichweiten angezeigt.
Eine Verletzungsprophylaxe durch Muskeldehnung ist nicht möglich.
Das Speichern von Körperfett wird verzögert.
Ein Muskelkater kann durch Dehnen nicht verhindert werden. Unter Umständen wird genau das Gegenteil erreicht.
Dehnen ersetzt nicht das allgemeine Aufwärmen.
Durch Dehnen wird ein Muskel nicht strukturell länger, dennoch kann die Beweglichkeit erhöht werden.
Ernährung
Eine ausgewogene Ernährung ist für ein gesundes Leben von zentraler Bedeutung. Es muss darauf geachtet werden,
dass wir unserem Körper nicht zuviel Energie zufügen und das wir die wichtigsten Nährstoffe zu uns nehmen.
Als Energiequelle benötigen wir Fette, Kohlenhydrate und Eiweiße. Für das Wachstum und Entwicklung von Gewebe
sind Mineralien und Spurenelemente, Eiweiße und Vitamine von entscheidender Bedeutung. Und unser Stoffwechsel
wird durch Wasser, Vitamine und Eiweiße aufrecht erhalten.
Wie bei allem macht es die richtige Mischung.
Aber auch hier ist meine Philosophie "Essen muss Spaß machen". Der Name Lebensmittel beinhaltet ja schon das Wort Leben.
Lebensmittel sind ein wichtiger Teil der Lebensqualität und man sollte sich zwar gesund ernähren, aber ab und zu muss
man auch mal über die Strenge schlagen dürfen. Ein ausgewogenes Verhältnis von verbrauchter Energie und aufgenommener
Energie ist entscheidend. Dann braucht man auch keine Diäten.
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